Bruno Krumbeck

August 2025

DSQ adé, Mathe olé – mein Sommer mit Höhen, Tiefen und Schnitzel-Schock

Liebe Oma, der August war sehr spannend, und es gibt einiges zu erzählen.

Nachdem ich in Dresden meine erste Disqualifikation hatte, war es Zeit, mal wieder einen Erfolg nach Hause zu bringen. Also habe ich ordentlich für die erste Klausur in diesem Semester gelernt. Diesmal war es dann kein DSQ, sondern eine bestandene Klausur 😊.

Nach der Klausur wurde es dann etwas entspannter. Meine Freunde aus Stadtlohn, sind wieder nach Freiburg gekommen, um die Stadt mal bei Sonne und heißen Temperaturen zu erleben. Heiß war es auf jeden Fall, und so haben wir uns dazu entschieden, die Tage tagsüber am Wasser zu verbringen und abends dann bei angenehmeren Temperaturen in die Stadt zu gehen.

Die Berge hatten wir den beiden beim letzten Besuch schon gezeigt, also haben wir ihnen dieses Mal gezeigt, was man noch so „rund um Freiburg“ machen kann.

Den ersten Trip mussten wir somit nach Frankreich machen, da die Grenze ja quasi nur ein Katzensprung entfernt ist. Bei 35 °C haben wir uns also auf den Weg nach Colmar gemacht, um dort die Altstadt zu erkunden. Geendet ist der Ausflug mit einer ziemlichen Enttäuschung, denn im Restaurant habe ich ein Wiener Schnitzel bestellt – aber was ankam, war mit viel Vorstellungskraft ein Schnitzel Wiener Art. Aber zumindest hat es ja nur 26 € gekostet – ein wahres Schnäppchen. Die Anzeige ist auf jeden Fall in Form einer Google-Bewertung rausgegangen.

Unser zweiter Trip ging an den Bodensee, und da gibt es eigentlich nicht so viel zu sagen. Das Ding ist riesig, das Wasser ist klar, und man kann es an heißen Tagen echt gut dort aushalten. Den Besuch der beiden haben wir dann feierlich mit einem „All you can eat“-Sushi beendet.

Langweilig wurde es aber nicht, denn nachdem wir die beiden rausgeschmissen hatten, sind Nele und ich mit einem Zwischenstopp bei Familie in Düsseldorf in den Familienurlaub nach Kos geflogen. Im Urlaub habe ich mir die Lektion des Großmeisters Maurice Clavel zu Herzen genommen und einfach mal nichts gemacht.

Somit konnte ich den Urlaub in vollen Zügen genießen, morgens ausschlafen und jeden Tag vorzüglich essen. Gefühlt ging die Woche viel zu schnell rum, aber was sich echt gezogen hat, war das Lernen für die Mathe-Klausur.

Aber wie man auf Platt sagen würde: „Wat mutt, dat mutt“, denn noch einmal wollte ich definitiv nicht durch die Prüfung fallen.

Neben der Klausur musste ich natürlich auch mal wieder ein bisschen trainieren, denn für das letzte Rennen der Saison in Hannover wollte ich zumindest nicht ganz unvorbereitet an den Start gehen. Also war es mehr oder weniger: eine Woche Training, eine Woche Tapern – und dann war es schon so weit.

Wie auch schon die letzten Jahre fand das Schwimmen im Maschsee statt, und ich kann dir garantieren: Die Algen sind immer noch genauso eklig wie die letzten Jahre. Ansonsten gibt es aber eigentlich nicht viel zum Rennen zu sagen. Die Leistung war wie zu erwarten nicht top, aber trotzdem vertretbar.

Nach dem Rennen wurde es dann ernst, denn das wirkliche Highlight des Rennens ist die inoffizielle After-Race-Party in der Bierbörse.

Da ich ja noch nicht genug Urlaub gemacht hatte, sind wir von Hannover aus dann direkt weiter an die Nordsee nach Holland gefahren, um dort noch mal schön ohne Training zu entspannen. Nachdem wir dann noch ein paar Tage in Stadtlohn verbracht haben, sind wir endlich wieder nach Freiburg gefahren. Um die Saisonpause voll auszunutzen und nochmal etwas Sonne vor dem langen Winter zu tanken, sind wir nach Frankreich ans Mittelmeer gefahren und haben dort noch ein paar warme Tage genossen. Auf dem Rückweg haben wir dann noch einen Stopp in der Dordogne gemacht, um dort meinen Onkel zu besuchen.

Während ich den Text schreibe, fahren wir gerade das letzte Stück nach Freiburg.

Ab jetzt heißt es erst mal ordentlich trainieren – aber langweilig wird es sicherlich nicht.