A new bike day, keeps the doctor away
Liebe Oma, der Januar-Blog ist zwar noch nicht lange her, aber da wir gerade mal Mitte des Monats haben und ich im Flugzeug nach Mallorca sitze, gibt es jetzt schon ein kleines Update. So kommt der Februar-Blog nicht mit dem Trainingslager-Special ins Gehege – und natürlich gibt es auch die Auflösung aus dem letzten Blog sowie alles, was sonst noch so passiert ist.
Wie bereits angekündigt, steckte ich Anfang des Monats ganz schön in der Klemme: Mein Fahrrad war kaputt, und das Trainingslager rückte immer näher. Der Vorteil einer Großstadt? Es gibt deutlich mehr Auswahl als in Stadtlohn oder dem Münsterland – zumindest theoretisch. Praktisch musste ich mich erst durch etliche Radläden telefonieren und diverse Internetseiten durchforsten. Leider waren die Antworten oft ernüchternd: „Nicht lieferbar“, „erst in einigen Wochen verfügbar“, „nicht in der passenden Größe“ – keine guten Aussichten.
Dann kam die rettende Idee von Lasse Priester, und das quasi direkt um die Ecke: Bike-Sport World hatte ein Testrad von Wilier – bezahlbar, sofort verfügbar, richtige Größe und mit einem kompetenten Ansprechpartner. Da musste ich nicht lange überlegen, und nun bin ich stolzer Besitzer eines Wilier Filante SLR. Besonders gut sieht das Rad mit den Flaschen und der neuen Klamotten von Group24 aus. 😉 Auf Mallorca wird es jetzt erstmal auf Herz und Nieren geprüft.
Auch studientechnisch gab es Fortschritte – oder zumindest die Möglichkeit, meine Bestehensquote zu verbessern. Dank der Unterstützung des Olympiastützpunkts und der Uni konnte ich die Prüfungen in Mikrosystemtechnik und Mathe noch vor dem Trainingslager schreiben. Kurz gesagt: MST bestanden, Mathe durchgefallen – Bestehensquote von 0 % auf 33 % erhöht. Aber da Mikrosystemtechnik die Zwischenprüfung fürs Studium ist, habe ich immerhin die wichtigste Hürde geschafft. Ich sage mir jetzt einfach weiter, dass aller Anfang schwer ist – ab dem nächsten Semester kann ich dann richtig durchstarten.
Die letzten zwei Wochen waren für Nele und mich nicht gerade entspannt, aber umso schöner war dann der Valentinstag. Morgens haben wir gemeinsam gefrühstückt (natürlich mit Blumen 😉), danach hieß es packen und die Wohnung etwas aufräumen. Den Abend haben wir dann in einem spanischen Restaurant verbracht. Tapas sind einfach gefährlich – man bestellt immer zu viel, weil alles so lecker klingt.
Das war die erste Hälfte des Februars – und nächste Woche gibt es dann das erste Update aus Mallorca!