Startschwierigkeiten und kleine Erfolge
Liebe Oma, ich habe das Gefühl, ich könnte jeden Monat einfach nur schreiben, dass die Zeit viel zu schnell vergangen ist. Aber der Januar ist ja bekanntlich auch kurz. 😉
Nachdem wir Silvester ordentlich gefeiert hatten, war der 1. Januar ganz entspannt – wenig Training, dafür umso mehr Schlaf. Die erste Woche habe ich noch komplett in Stadtlohn verbracht und unter altbekannten Bedingungen trainiert. Das Schwimmbad aka Wellenbad habe ich nicht wirklich vermisst, aber das Wiedersehen mit dem Bäderpersonal war umso lustiger.
Am 5. Januar ging es dann zurück nach Freiburg – endlich wieder allein in unserer Wohnung. In der darauffolgenden Woche wurde es sportlich direkt ernst: Der Indoor Aquathlon in Luxemburg stand als erstes Rennen der Saison an, und die Motivation war entsprechend hoch. Das Rennen lief ziemlich gut, auch wenn ich die Wechsel ganz schön verkackt habe. Qualifikationsrunde, Viertelfinale und Halbfinale liefen so gut, dass ich es dieses Jahr sogar bis ins Finale geschafft habe. Dort konnte ich dann auf Platz 7 laufen und wurde 3. bei den Junioren.
Nach dem Rennen war erstmal wieder Zeit zum Trainieren – bis mich eine Erkältung erwischte. Eigentlich nichts Schlimmes, aber trotzdem nervig. Um die trainingsfreie Zeit sinnvoll zu nutzen, haben wir einen kleinen Überraschungsbesuch zuhause gemacht. Deinen Geburtstag konnte ich ja nicht aus der Ferne feiern! Außerdem war ich mit der Sportstiftung NRW auf der Messe Boot, um die Unternehmen hinter den Stipendien kennenzulernen – und ein paar beeindruckende Kutter haben wir uns natürlich auch angesehen.
Zurück in Freiburg habe ich mich dann daran gemacht, mein Rad für die Saison in Schuss zu bringen – und dabei kam die unschöne Überraschung: Das Rad ist kaputt. Wie die Geschichte weitergeht, liest du dann im Februar…